AKTUELLE AUSGABE

Bauschäden

Vorgehensweise bei Schäden durch Überschwemmung
© Dr. Wolfgang Lorenz

 

Stefan Betz, Dennis Doll, Helmut Gansohr, Wolfgang Lorenz, Horst-Bernd Schür, Florian Schwan

Vorgehensweise bei Schäden durch Überschwemmung

Das BSS-Hochwasserteam im Einsatz


Am Abend des 14.07.2021 stieg an der Erft und der Ahr und an anderen Orten in Deutschland das Wasser rasant – und in dem Maße unerwartet – etliche Meter hoch an. Es überflutete Tausende von Gebäuden, teils bis in die oberen Etagen, und riss Brücken, Straßen, Autos, Eisenbahngleise, etliche Häuser und leider auch Menschen mit sich fort.

Jeder hat die Bilder in den Medien gesehen und die meisten waren geschockt. Man konnte das, was man sah, kaum realisieren. Ganze Orte waren zerstört, tausende Fahrzeuge weggespült, viele Menschen ums Leben gekommen.

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Vorgehensweise bei Schäden durch Überschwemmung

 

Thomas Runzheimer

Ungeahnte Nebenwirkungen

Schäden an Holzträgern durch Unterdruckhaltung – eine aufwendige Sanierung


Stalagmiten und Stalaktiten entstehen nicht nur in Höhlen, sondern sind auch kein unbekanntes Problem von Hallenbädern. Sie bilden sich in der kalten Jahreszeit durch Leckagen der luft- und dampfdichtenden Schichten, häufig an den Dach-Wand-Anschlüssen.

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Blasen-/Pockenbildung bei Polymerbitumenbahnen

 

Udo Simonis, Klaus Hafer

Blasen-/Pockenbildung bei Polymerbitumenbahnen


Dachabdichtungen, die über die geplante Funktions- / Gebrauchsdauer hinaus ihre Funktion erfüllen, können heute durch Bitumenbahnen mit sehr hoher Sicherheit hergestellt werden. Sachverständige werden im überwiegenden Maße bei Problemen herangezogen, weshalb eine objektive Einschätzung der Häufigkeit des Auftretens kaum möglich ist.

Dennoch ist festzustellen, dass Phänomene wie Pocken- und Bläschenbildung heute noch ein bekanntes Mangelbild darstellen.

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Feuchteschäden am Sockel eines nicht unterkellerten Holzhauses

 

Ralf Ruhnau, Thomas Platts, Julia Wende

Feuchteschäden am Sockel eines nicht unterkellerten Holzhauses


In dem Bestreben, klimafreundlich mit natürlichen Baustoffen unsere Gebäude zu errichten, erlebt der Holzbau in den letzten Jahren zunehmende Bedeutung. Vor allem bei wechselnder Feuchtebeanspruchung, wie sie im Gebäudesockelbereich vorherrscht, ist Holz jedoch in der Regel eher ein ungeeignetes Baumaterial, wie der nachfolgende Schadensfall anschaulich belegt.

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Bautechnik

Bedarfsgerechte Lüftungskonzepte für Kellerräume
Bildquelle: TÜV SÜD

 

Martin Wenning, Manuel Demel, Martin Beike

Bedarfsgerechte Lüftungskonzepte für Kellerräume

Schimmel an Gegenständen oder Lagergut vermeiden


Schimmelbefall und muffige Gerüche in Kellerräumen sind heute keine Seltenheit. Rechtsstreitigkeiten, aufwendige und womöglich übertriebene Schadensbehebungen sind die Folge.

Wegen der oftmals sehr unterschiedlichen Erwartungshaltungen bei Bauherren und Käufern empfiehlt TÜV SÜD, den erwartbaren Standard durch eine Baubeschreibung laienverständlich vertraglich festzulegen und diesen mit einem Lüftungskonzept belastbar und rechtssicher nachzuweisen.

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Baurecht

Jochen Rudolph

(Technische) Normen / Regelwerke und die anerkannten Regeln der Technik

Anmerkungen aus juristischer Sicht


Bei baurechtlichen Streitigkeiten, z.B. in einem selbstständigen Beweisverfahren, wird häufig ein Sachverständiger beauftragt, um zu prüfen, ob die Bauleistung des Unternehmers den anerkannten Regeln der Technik entspricht. Doch was sind die anerkannten Regeln der Technik bzw. womit ist die Unternehmerleistung zu vergleichen und wie werden Abweichungen juristisch beurteilt?

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Melita Tuschinski

GEG-Novelle 2023 tritt schrittweise in Kraft

Das verschärfte Gebäudeenergiegesetz (GEG) ändert insbesondere die Vorgaben für Neubauten


Die GEG-Novelle kam früher als vorgesehen, im Juli 2022. Sie tritt in zwei Stufen zeitversetzt in Kraft. Der Beitrag erläutert, was sich wann und wie ändert und wie die Begründungen zu den neuen gesetzlichen Vorgaben lauten.

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Florian Englert

»Bauaushubüberwachung« und »Baggerwache«: Der sichere Weg in die JVA!


Das Thema »Kampfmittel« ist mittlerweile im Bewusstsein der Baubranche angekommen. Es gibt technische Regelwerke und sehr viele Erkenntnisse. Gesichertes Wissen ist, dass auch nach über 77 Jahren das Thema und die Kampfmittel selbst immer noch explosiv und hochgefährlich sind.

Methoden der Sondierung werden immer besser, scheitern aber am Medium »Baugrund«, welches sich eben trotz aller Technik nicht 100%ig beherrschen und durchdringen lässt: »Vor der Hacke ist es dunkel« hat nach wie vor seine Gültigkeit und hieran wird sich auch so schnell nichts ändern.

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Rechtsprechungs-Report

Eva-Martina Meyer-Postelt

Bauvertragsrecht | Sachverständigenrecht | Architektenrecht

Zur Verjährung von Mängelansprüchen


1. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beginnt neu zu laufen, wenn der Auftragnehmer seine Verpflichtung zur Nachbesserung anerkennt.

2. Erklärt der Auftragnehmer auf eine Mängelrüge des Auftraggebers hin, er werde sich nach Erhalt der Unterlagen »um die Angelegenheit kümmern«, wird dadurch die eigene Einstandspflicht nicht anerkannt.

3. Gleiches gilt für die Mitteilung des Auftragnehmers, den Vorgang seiner Haftpflichtversicherung gemeldet zu haben.


OLG Stuttgart, Beschluss vom 10.12.2021 – 13 U 357/20

BGH, Beschluss vom 1.6.2022 – VII ZR 9/22 (NZB zurückgenommen)

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