Bauschäden

 

Karl-Uwe Voß

Ausgewählte Schäden an oberflächenvergüteten Produkten – Teil 1

Eigenschaften von Vergütungssystemen sowie Reinigungsmittelverträglichkeit


Der Anteil an GALABAU-Produkten mit Oberflächenvergütungen hat sich in den letzten Jahren mit der steigenden Bedeutung der Optik und der Reinigungsfähigkeit kontinuierlich erhöht. So kann der sinnvolle Einsatz entsprechender Vergütungssysteme u. a. dazu genutzt werden, die Wasseraufnahme der Produktoberflächen zu reduzieren und damit auch deren Anschmutzungsverhalten und die Reinigungsfähigkeit, beispielsweise gegenüber Ölen, Fetten, Säften oder auch Wein, zu verbessern.

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Wolfram Steinhäuser

Betonkernaktivierung muss nicht zum Problemfall werden


Beton ist der meistgenutzte Baustoff weltweit. Ohne Beton ist unsere moderne Infrastruktur kaum vorstellbar. Die Einsatzmöglichkeiten von Beton sind sehr vielfältig. Das betrifft vor allem auch den Einsatz bei Decken- und Fußbodenkonstruktionen.

Auf unbeheizte und beheizte Betondecken und Betonbodenplatten werden Estriche in allen drei Estrichkonstruktionen eingebaut, aber auch direkt Oberbeläge und Beschichtungen appliziert. In beiden Fällen spielen der hohe Feuchtegehalt, die Oberflächenbeschaffenheit, die Fugenausbildung und das Schwinden des Betons für Estrichleger, Beschichter, Parkett- und Bodenleger eine wichtige Rolle.

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Bautechnik

 

Sandra Giern

Die fachgerechte Entsorgung asbesthaltiger Bau- und Abbruchabfälle


Im März 2017 wurde der »Nationale Asbestdialog« durch das Bundeministerium für Arbeit und Soziales gestartet. Zielstellung war, eine Sensibilisierung für Asbestaltlasten aller am Bau Beteilig­ten zu erreichen und zu diskutieren, wie Bewohner, Nutzer, Mieter und die am Bau Beschäftigten effizient und effektiv vor Gesundheitsrisiken durch diese Asbestaltlasten geschützt werden können.

Der Fokus wurde auf den Baubestand und dessen Nutzung gelegt. Eine Betroffenheit der Entsorgungs- und Recyclingbranche war hier aber ebenfalls von Anfang an gegeben, denn mit anfallenden Baurestmassen aus Sanierungs- und Abbruchtätigkeiten ist auch die Entsorgung asbesthaltiger Bau- und Abbruchabfälle zu beachten.

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Regelwerke

 

Jens Hellberg

Neue Norm DIN EN 16165 zur Prüfung der Rutschhemmung


Im Dezember 2021 trat die neue europäische Norm DIN EN 16165 zur Prüfung der rutschhemmenden Eigenschaften von Fußböden in Kraft und ersetzt u. a. die bisher geltenden Normen: DIN 51097 (A-B-C-Klassen), DIN 51130 (R- und V-Klassen) sowie DIN 51131 (Gleitreibung) und vereinheitlicht das Prüfverfahren mit dem SRT-Pendelmessgerät (PTV, USRV, etc.).

Dieser Artikel beschreibt die Änderungen in Bezug auf die verschiedenen Prüfmethoden und die Auswirkungen für die Anwender.

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Martin Schauer

»Außerparlamentarische« Normenarbeit durch ö.b.u.v. Sachverständige am Beispiel der DIN 18014


»Rettet die Wahrheit« ist der Titel eines bemerkenswerten Buches des ehemaligen ZDF-Fernsehmoderators Dr. Claus Kleber. Sein Buch ist ein flammendes Plädoyer für die Unabhängigkeit der Medien [1]. Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen den Aufgaben und Arbeitsmethoden von Journalisten – insbesondere in den öffentlich-rechtlichen Medien – und den öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen?

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Baurecht

Jan Greve

Die anwaltliche Prüfung von Sachverständigengutachten im Baurecht

Herangehensweise, Fallstricke und Besonderheiten


Bei baurechtlichen Auseinandersetzungen wird häufig ein Sachverständiger hinzugezogen, der den Sachverhalt aus technischer Sicht beurteilt und ein Gutachten erstellt. Die sich anschließende rechtliche Prüfung des Gutachtens und Reaktion durch den Rechtsanwalt können entscheidend für den Ausgang der baurechtlichen Auseinandersetzung sein und sind daher für den Mandanten von nicht zu unterschätzender Relevanz. Der Beitrag erörtert, wie Baujuristen ein Gutachten lesen.

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© Foto: Muster für Energieausweis nach GEG 2020, Bundesanzeiger Verlag

 

Melita Tuschinski

Neue, klimarelevante Wege zur Energieeffizienz im Baubereich

Zur Innovationsklausel des Gebäude energiegesetzes (GEG)


Das GEG eröffnet mit seiner neuen, befristeten Innovationsklausel eine alternative Option für Bauherren und Eigentümer, die Ziele des Gesetzes für die Energieeffizienz zu erreichen. Der Beitrag erläutert die aktuellen GEG-Vorgaben, die geforderten Nachweise und eröffnet den Ausblick auf weitere Perspektiven.

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Top-Thema

Mark Seibel

Aufgabe fiktiver Mängel­beseitigungskosten im Bau-/Werkvertragsrecht?

Warum die Rechtsprechungsänderung (»Insellösung«) des VII. Zivilsenats des BGH nicht überzeugt


Müller hat kürzlich darauf hingewiesen (BauSV 6/2021, 64 ff.), die Aufgabe fiktiver Mängelbeseitigungskosten im Bau-/Werkvertragsrecht durch den VII. Zivilsenat des BGH (VII ZR 46/17 pp.) sei richtig und die dem entgegenstehende (deliktsrechtliche) Entscheidung des VI. Zivilsenats des BGH vom 23.2.2021 (VI ZR 21/20) sei »fehlerhaft«.

Unser Beirat Dr. Mark Seibel stellt im Folgenden ausführlich dar, warum die Ansicht von Müller unzutreffend ist. Die Versuche des VII. Zivilsenats des BGH zur Begründung seiner »Insellösung« sind insgesamt untauglich und führen zu einer ungerechtfertigten Divergenz zwischen dem Bau-/Werkvertragsrecht einerseits und dem übrigen Zivilrecht (u.a. Kaufrecht, Deliktsrecht) andererseits.

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Rechtsprechungs-Report

Eva-Martina Meyer-Postelt

Bauvertragsrecht | Architektenrecht | Sachverständigenrecht

Duzen als Befangenheitsgrund? Nein!


1. Allein aus dem Umstand, dass sich der gerichtliche Sachverständige mit einem Arzt des beklagten Klinikums duzt, kann nicht auf seine Befangenheit geschlossen werden.

2. Einer eidesstattlichen Versicherung kommt im Verfahren über den Antrag auf Ablehnung eines Sachverständigen wegen Besorgnis der Befangenheit keine gesteigerte Beweiskraft zu.

OLG Dresden, Beschluss vom 31.08.2021 – 4 W 587/21

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