53. Frankfurter Bausachverständigentag, Christian Knapp und Moderator Thomas Morszeck (© BILDKRAFTWERK)


53. Frankfurter Bausachverständigentag

Fassadenkonstruktionen – Problempunkte, Qualitätssicherung und Sanierung


Der letzte Freitag im September war auch in diesem Jahr für das Team der RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum größtenteils ein aufregender Tag. Und tatsächlich, nach langer und intensiver Vorbereitung lief der 53. Frankfurter Bausachverständigentag nicht nur reibungslos ab, er war auch für alle Teilnehmer, die Referenten, die Aussteller und damit auch für die RG-Bau und die sieben Mitveranstalter – das Institut für Bauforschung (IFB), das Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB, der Verband der Bausachverständigen Deutschlands e.V. (VBD), die VHV Versicherungen, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. und der Bund Deutscher Baumeister und Architekten e.V. (BDB) – ein voller Erfolg.

Das Thema »Fassadenkonstruktionen« war offensichtlich eine gute Wahl. Damit konnten viele Problempunkte aus der täglichen Praxis von Bausachverständigen durch die Referenten aufgegriffen und diskutiert werden.

Über den Inhalt der Vorträge können Sie sich im Tagungsband informieren, den unser Mitveranstalter, das Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB, veröffentlicht hat.

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An dieser Stelle erhalten Sie einen kurzen Einblick in die Fachvorträge:

Zunächst gab Dr.-Ing. Ralf Ruhnau, Geschäftsführer der CRP Bauingenieure GmbH und Präsident der Baukammer Berlin, einen Überblick über den Stand der Technik und neue Entwicklungen. Er erweiterte den Fokus von der Fassade auf die komplette Außenwandkonstruktion. Diese ist heutzutage nicht nur mehrschichtig, sondern oft auch multifunktional. Neben Tragkonstruktion, Wärmedämmung oder Regenschutz sind in modernen Fassaden auch Gebäudetechnik, Sonnenschutz oder Energiegewinnung  integriert. Moderne Baustoffe, zum Beispiel Phasenwechselmaterialien in Fenstern oder photokatalytisch wirksame Materialien, erweitern die Funktionen moderner Außenwandsysteme. Die Vielfalt ist enorm. Jede Fassade ist ein Unikat. Doch um in Zukunft eine qualitätssteigernde und kostensenkende modulare serielle Bauweise zu etablieren, wäre es nötig, dass normierte Schnittstellen die unterschiedlichsten Module material- und herstellerübergreifend kombinierbar machen.

Leider kann man beim Bauen von Außenwandkonstruktionen einiges falsch machen. Dipl.-Ing. Joachim Schulz, Geschäftsführer der IGS Ingenieur-Gesellschaft mbH widmete sich in seinem Vortrag den schadensträchtigen Details bei Fassaden. »Bauen ist ein Kampf mit dem Wasser« postulierte Joachim Schulz und zeigte anschließend, wie Planungs- und Ausführungsfehler an Wärmedämmverbundfassaden dem Wasser Angriffsmöglichkeiten bieten und Bauschäden verursachen. Kritisch ist auch die Schnittstelle zwischen WDVS und Balkonen, Geländern oder auch die Anbindung von Treppen, wie Schadensbilder und technische Zeichnungen deutlich machten.


Den ganzen Beitrag können Sie in der Dezember-Ausgabe von »Der Bausachverständige« lesen.
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