© Isabell Heigrodt, LBW Bioconsult
  • 16.04.2021

Schimmelbefall – was tun bei größeren Schäden?

Checkliste bietet Hilfestellung für Eigentümer

Bei Feuchtigkeit und Schimmel in Wohnräumen sollte schnell gehandelt werden. Nicht nur die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner wird durch Schimmelbefall gefährdet, auch die Bausubstanz kann erheblichen Schaden nehmen. Die Ursachen von Schimmel sind oft vielfältig und komplex, sodass sich Betroffene eine fachkundige Expertise suchen sollten, um dem Problem sachlich auf den Grund zu gehen. Nur so können die Mängel langfristig beseitigt werden.

11 Fachorganisationen haben im Rahmen des Netzwerks Schimmelpilzberatung Deutschland bei der Entwicklung einer Checkliste mitgewirkt, die dabei hilft, den Schaden technisch zu bewerten und entsprechend geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Viele Eigentümerinnen und Eigentümer stehen vor der Entscheidung, ob die von Schimmel befallenen Baustoffe, wie Putz oder Rigipsplatten, vollständig entfernt werden sollten oder ob eine luftdichte Verkleidung der betroffenen Oberflächen ausreichend ist. Neben den bautechnischen Fragen spielen auch gesundheitliche und vor allem finanzielle Aspekte eine Rolle. Betroffene sind bei der Abwägung der geeigneten Maßnahmen oft überfordert.

Die Entscheidung über den Umfang der Sanierungsmaßnahmen muss in jedem Einzelfall von sachverständiger Seite individuell abgewogen werden. Betroffene können anhand der Checkliste nun vorab prüfen, welche technischen und rechtlichen Fragen sie dabei klären sollten. Das ist sowohl für den Austausch mit dem beauftragten Handwerksbetrieb wichtig als auch für Fragen der Kostenübernahme durch die Versicherung.

Checkliste »Schimmelbefall – was tun?« herunterladen

 

Bremer Netzwerk Schimmelberatung
Bremer Umwelt Beratung e.V.

Am Dobben 43a
28203 Bremen
Telefon: 0421 7070100
E-Mail: schimmelnetzwerk@bremer-umwelt-beratung.de
Internet: www.bremer-umwelt-beratung.de


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