Inspektion einer Türe zur Terasse durch einen Sachverständigen © VQC
Einbruchschutz beginnt bereits bei der Bauplanung. Während der Bauphase können die richtigen Maßnahmen umgesetzt werden. (© VQC)
  • 09.08.2018

Ferienzeit – Einbruchzeit: Schutz gegen Einbrecher beginnt bei der Bauplanung

Ein Einbruch in das Eigenheim ist ein dramatisches Ereignis. Meist entsteht nicht nur eine materielle, sondern vor allem eine massive psychische Belastung bei den Betroffenen. Grund genug, sich bei Neubauten nicht erst nach dem Einzug Gedanken über Einbruchsicherheit zu machen, sondern bereits bei der Bauplanung dem Thema Einbruchsicherheit den nötigen Raum zu geben.

Vor allem mechanische Sicherungen an Fenstern und Türen sind sehr wirkungsvoll und machen es Einbrechern bedeutend schwerer, in eine Wohnung einzudringen. Dies gilt ganz besonders, wenn es sich – wie so häufig – um spontane Gelegenheitseinbrüche handelt. Besonders effektiv: Einbruchhemmende Schließsysteme, Sicherheitsbeschläge und Riegel für Fenster und Türen, einbruchhemmende Jalousien, Zaun- und Toranlagen. »Hier können Bauherren sehr früh die richtigen Weichen stellen«, sagt der Vorsitzende des Vereins zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V., Udo Schuhmacher-Ritz. Aus diesem Grund ist es ratsam, bereits bei der Bauplanung dem Thema Einbruchsicherheit einen entsprechend großen Raum zu geben. »Das fängt bei der Materialauswahl bei Fenstern und Türen an, geht weiter über die Elektrik für die Alarmanlage, Bewegungsmelder, Anwesenheitssimulation oder Videoüberwachung«, so der VQC-Vorsitzende. Grundsätzlich gilt hier: Je früher die elektrischen Planungen in die Hausbaupläne eingebunden werden, desto besser und meist auch kostengünstiger ist deren Umsetzung.

Etwa jeder zweite Mieter oder Inhaber von Bestandsimmobilien investiert (lt. einer Umfrage der Initiative »Zuhause sicher«) rund 4.000 Euro, um Haus oder Wohnung mit entsprechenden Standards zu sichern. Dabei stellt sich auch hier die Frage nach dem Zeitpunkt. Oftmals kommt eine Nachrüstung von Fenstern und Türen teurer als wenn diese im Zuge eines Umbaus oder einer Renovierung komplett ausgetauscht werden. Hier gibt es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Programme, die Einbruchsicherung und energetische Sanierung kombinieren. Außerdem können 20 Prozent der Handwerkerkosten für entsprechende Maßnahmen – maximal jedoch 1.200 Euro per anno – in die Steuererklärung eingetragen werden. Auch für einfache Umbauten oder zusätzliche Verriegelungen gibt es inzwischen staatliche Zuschüsse über die KfW. Darauf weist der Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. hin.

Ganz sicher lohnt es sich auch, die kostenlose und produktneutrale Präventionsberatung der Polizei in Anspruch zu nehmen. Entsprechende Beratungsstellen sind bundesweit zu finden. Interessante Broschüren mit praktischen Tipps der Polizei zur Einbruchsprävention gibt es auf dem Portal www.polizei-beratung.de.

Systematische Qualitätskontrollen am Bau sind längst Standard im Sachverständigenwesen. Baumängel konsequent auffinden, dokumentieren, ausbessern und in der Zukunft verhindern – mit dieser Systematik hat der Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. in den vergangenen 15 Jahren Maßstäbe gesetzt. Mehr als 20.000 Einfamilienhäuser hat das Bau-Sachverständigen-Team aus 40 Ingenieuren und Architekten des VQC bereits begleitet und ist damit Vorreiter und Marktführer zugleich.

Der Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. wurde 2005 in Berlin gegründet. Seitdem hat sich der VQC zu einer der großen unabhängigen Sachverständigen-Organisationen im Bauwesen – mit dem Schwerpunkt Einfamilienhäuser – entwickelt. Mehr als 20.000 Ein- und Zweifamilienhäuser wurden seitdem von VQC-Sachverständigen nach dem bewährten VQC-Prüfsystem während der Bauphase betreut. Derzeit sind 37 Sachverständige in ganz Deutschland und Österreich für den VQC tätig. Seinen Sitz hat der eingetragene Verein in Staufenberg/Niedersachsen.

 

Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V.
Triftstraße 5
34355 Staufenberg OT Lutterberg
Telefon: 05543 30261-0
Telefax. 05543 30261-11
E-Mail: info@vqc.de
Internet: www.vqc.de


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